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| Place
des Vosges |
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Metro: Bastille, Saint Paul |
Die Place des Vosges.
Mit der Fertigstellung des Platzes unter Heinrich IV. entstand
eine großartige Festkulisse, die ein unbekannter Architekt
im Renaissance-Stil symmetrisch angeordnet hatte. Auf dem
Platz fanden Turnierspiele, königliche Empfange, Hochzeiten
und auch Duelle statt.
Der viereckige ehemalige "Königsplatz"
ist vollständig umbaut. Im Norden (Pavillon de la Reine)
und im Süden (Pavillon du Roi) befinden sich die königlichen
Wohnhäuser, die in die einheitliche Fassade eingegliedert
und gleichzeitig Torbauten sind. Heute ist der Platz mit
seinen Springbrunnen und Baumen eine Erholungsstatte. Die
Arkaden laden zum Flanieren ein.
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| Basilique
du Sacré-Coeur |
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Metro: Anvers |
Hoch über der Stadt auf dem Hügel Montmartre
thront ein weiteres Symbol von Paris, die Kirche Sacré-Coeur.
Der Weg auf den Montmartre lohnt sich auf jeden Fall, denn
sowohl am Tag wie auch bei Nacht hat man von den großen
Treppen vor der Sacré-Coeur einen herrlichen Blick.
Wer noch nicht müde ist, kann noch die Kuppel der Sacré-Coeur
besteigen. 237 Stufen liegen nochmals vor Ihnen, aber der
Blick auf Paris ist fantastisch. Der Aufgang zur Kuppel
liegt links vom Eingang. Nach der Niederlage der Franzosen
gegen die Preußen und der Niederwerfung der Pariser
Commune (1871) hatten die franzosischen Katholiken ein Gelobnis
abgelegt. Sie wollten als Symbol der Besinnung und der Hoffnung
auf dem Montmartre eine Kirche errichten. Der Bau der Basilika
wurde 1876 begonnen, allerdings waren die Bauarbeiten schwierig,
da der Untergrund aus Sandstein besteht.
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| Place
de la Concorde |
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Metro: Concorde |
| Im Zentrum der Stadt liegt
der Place de la Concorde, der weltweit als einer der schönsten
gilt. Angelegt hat ihn der Baumeister Jacques Gabriel. Dieser
erbaute auch die beiden Gebäude links und rechts der
Rue Royale. Im linken ist heute das Hotel Crillon, im rechten
seit 1792 das Marineministerium. Der Platz wurde in der Zeit
Ludwig XV. angelegt (er hieß damals auch Place Louis
XV.) und trug eine zu Ehren des Königs aufgestellte Reiterstatue.
Während der Französischen Revolution wurde die Statue
zerstört und der Platz in Place de la Révolution
umbenannt. Während der Revolution spielte der Platz auch
noch eine schaurige Rolle, denn hier war eine Guillotine aufgestellt,
die Tausenden das Leben kostete. Die prominentesten Verurteilten
sind Ludwig XVI., Marie-Antoinette, Madame du Barry, Danton
und Robespierre und sein Gefolge. 1795 wurde der Platz ein
letztes Mal umbenannt und erhielt den Namen Platz der Einheit
(Place de la Concorde). 1833 wurde auf der Place de la Concorde
das Geschenk des ägyptischen Vizekönigs Mehmed Ali
aufgestellt. Es ist ein 22 m hoher und 220 Tonnen schwerer
Obelisk aus Luxor, der noch aus der Zeit Ramses stammt.
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| Opéra
de Paris Garnier |
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Metro: Opéra |
Die Opera Garnier ist die renommierteste und größte
Bühne Frankreichs. Seit der Eröffnung der Opera
Bastille wird hier vor allem Ballett aufgeführt, einschließlich
modernem Tanz. Der Architekt Charles Garnier wollte mit
diesem Bau einen neuen Stil einführen. Er benannte
ihn nach Napoleon III.
Diese Bauweise verbindet in sich unterschiedlichste architektonische
Richtungen und Bauverfahren. Eine große Verbreitung
bekam dieser Stil jedoch nicht.
So bleibt das prunkvolle Haus Opéra Garnier in Paris
das repräsentativste Beispiel des Napoleon-III-Stiles
in der französischen Architektur.
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| Centre
d’art et de culture Georges Pompidou - Beaubourg |
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Metro: Opéra |
| Das Centre National d'Art
et de Culture Georges Pompidou wurde im Jahre 1977 eröffnet
und zieht jährlich einige Millionen Besucher aus aller
Welt an. Als damals ein internationaler Architektenwettbewerb
für den Bau des Centre Pompidou oder Centre Beaubourg
(Name des Stadtteils) stattfand, wollte man mit diesem Bau
Paris ins 21. Jahrhundert führen.
Den Wettbewerb gewannen Richard Rogers (England) und Renzo
Piano (Italien), die den Bau als Team entworfen hatten. Das
Centre Pompidou hat seit seiner Fertigstellung nicht nur Befürworter,
sondern auch eine Menge Gegner. In fünf Jahren Bauzeit
wurde für beinahe eine Milliarde Francs ein sehr gewagtes
und sicher nicht konservatives Bauwerk errichtet. Alle Installationskanale
sind blau gestrichen und an der Außenseite des Gebäudes
angebracht.
An der Hauptfassade befindet sich eine Rolltreppe, die einer
Raupe aus Glas gleicht und außen am Bauwerk nach oben
führt. So haben Sie Stockwerk für Stockwerk einen
immer weiteren Blick über Paris. Im Inneren des Museums
befinden sich wechselnde Ausstellungen, das Musée National
d'Art Moderne, zwei Bibliotheken, eine Cinématheque,
ein Theater - und natürlich können Sie das Gebäude
selbst auch besichtigen. |
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| Kundendienst |
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